Müssen wir wirklich immer mehr arbeiten?
„Wir müssen einfach mehr arbeiten.“ – Dieser Satz fällt aktuell wieder häufiger in politischen Debatten. Und Kanzler Friedrich Merz hat sich kritisch über Menschen geäußert, die angeblich „Lifestyle-Teilzeit“ machen – also bewusst weniger arbeiten, um mehr Freizeit zu haben.
Der Begriff tauchte zuletzt in der politischen Diskussion auf, als Merz argumentierte, in Deutschland werde zu wenig gearbeitet und Teilzeit werde teilweise aus „Lifestyle-Gründen“ gewählt. Einen Überblick über diese Debatte gibt es zum Beispiel hier:
Ich gebe ganz offen zu: Ja, ich mache Lifestyle-Teilzeit.
Ich möchte wandern gehen, schwimmen, kochen, zum Sport gehen, spazieren gehen – und das Leben genießen. Und gleichzeitig möchte ich gut verdienen.
Zum Glück bin ich selbstständig und genau das macht es möglich.
Denn wir leben längst nicht mehr in einer Zeit, in der mehr Arbeitszeit automatisch mehr Geld bedeutet. Dieses Denken stammt noch aus der Industrialisierung: Mehr Stunden am Fließband bedeuteten mehr Output.
Heute funktioniert Wertschöpfung anders.
Gerade in der Selbstständigkeit zählt nicht primär Zeit, sondern Mehrwert und Output.
Und genau deshalb beschäftige ich mich intensiv mit einer Frage:
Wie können wir weniger arbeiten – und trotzdem mehr verdienen?
Weniger arbeiten und mehr verdienen – geht das überhaupt?
Ja, das ist möglich – allerdings nicht durch auf ’nem Stein sitzen und einfach manifestieren, sondern durch höhere Produktivität pro Arbeitsstunde – ich weiß bäh, klingt trocken und ausbeuterisch, doch überleg mal was dahinter eigentlich steht: früher Feierabend!!!
Menschen, die lernen, ihren Biorhythmus, Fokuszeiten und Energielevel gezielt zu nutzen, können in deutlich kürzerer Zeit mehr Output erzeugen. Genau deshalb beschäftigen sich immer mehr Selbstständige und Unternehmen mit Themen wie:
- Produktivität steigern
- Arbeiten im eigenen Biorhythmus
- Biohacking im Business
- energieorientierte Arbeitsplanung
Der Schlüssel liegt also nicht darin, mehr Stunden zu arbeiten, sondern die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu tun.
👉 Genau darum geht beim Business-Biohacking wie ich es betreibe.
Warum „mehr arbeiten“ ein Denkmodell aus dem letzten Jahrhundert ist
Das alte wirtschaftliche Modell war simpel:
Mehr Arbeitszeit = mehr Produktion = mehr Geld.
Doch dieses Modell greift heute in vielen Bereichen nicht mehr.
Gerade in wissensbasierten Berufen – Coaching, Beratung, Marketing, Content, Strategie – entsteht Wert nicht durch die Dauer der Arbeit, sondern durch:
- Qualität der Ideen
- Klarheit der Entscheidungen
- Fokus und Konzentration
- kreative Lösungen
Mit anderen Worten: Produktivität hat viel weniger mit Zeit zu tun, als viele glauben.
Ein Kunde von mir hat neulich einen Satz gesagt, den ich liebe:
„Ich habe jetzt ein Teilzeit-Business mit Vollzeitbezahlung.“
Das ist für mich die Königsdisziplin im Business.
Produktivität hat mehr mit Timing als mit Disziplin und Dauer der Arbeit zu tun
Die meisten Menschen versuchen produktiver zu werden, indem sie:
- länger arbeiten
- mehr Disziplin aufbringen
- sich stärker zwingen
- mehr „durchziehen“
Doch genau das funktioniert für viele nicht – für mich übrigens auch nicht.
Der Grund ist simpel: Unser Gehirn funktioniert nicht den ganzen Tag gleich.
Es gibt Zeiten, in denen du:
- extrem fokussiert denken kannst
- strategisch klar bist
- komplexe Probleme löst
Und es gibt Zeiten, in denen du:
- kreativer bist
- Ideen sammelst
- besser kommunizierst
Und dann gibt es Zeiten, in denen du dich noch so sehr bemühst – es kommt trotzdem nichts Gescheites dabei heraus.
Jetzt stell dir Folgendes vor:
Du verdoppelst einfach die Arbeitszeit in genau dieser unproduktiven Phase.
Dann hast du vielleicht ein bisschen mehr als nichts – aber immer noch nichts wirklich Gutes.
Deshalb geht es nicht darum, mehr zu arbeiten.
Es geht darum, clever zu arbeiten.
Genau deshalb darfst du dich damit beschäftigen, wie du deine Produktivität steigern kannst, ohne mehr Stunden zu arbeiten.
Chronoworking: Wenn der Biorhythmus zum Produktivitätsfaktor wird
Viele Unternehmen entdecken inzwischen genau diesen Zusammenhang zwischen Biologie und Produktivität.
Der Trend nennt sich Chronoworking. Dabei werden Arbeitszeiten stärker an den individuellen Biorhythmusangepasst – also daran, wann Menschen tatsächlich am leistungsfähigsten sind.
Studien und Branchenberichte zeigen, dass dieser Ansatz immer mehr an Bedeutung gewinnt. Flexible Arbeitszeiten werden dabei nicht nur als Benefit gesehen, sondern als echter Produktivitätsfaktor und Wettbewerbsvorteil im Kampf um Fachkräfte.
Ad-hoc-news- der Biorhythmus wird zum neuen Chef
Die Idee dahinter ist eigentlich simpel:
Menschen haben unterschiedliche Leistungsphasen über den Tag verteilt. Manche können morgens hochkonzentriert arbeiten, andere erreichen ihren Fokus erst am Nachmittag oder Abend.
Wenn wir gegen diesen Rhythmus arbeiten, passiert oft Folgendes:
- wir brauchen länger für Aufgaben
- unsere Konzentration sinkt
- Fehler schleichen sich ein
- wir fühlen uns erschöpft
Arbeiten wir dagegen mit unserem Biorhythmus, entsteht genau das Gegenteil:
- höhere Produktivität
- bessere Entscheidungen
- mehr kreative Ideen
- weniger Arbeitszeit für denselben Output
Und genau hier kommt Biohacking ins Spiel.
Work smarter – aber wie genau?
„Work smarter, not harder.“
Diesen Satz hast du bestimmt schon hundertmal gehört.
Aber ganz ehrlich: Kaum jemand erklärt wirklich, wie das konkret funktioniert.
Ich schon.
Der Schlüssel liegt im Biohacking deiner Produktivität.
Das bedeutet: Du arbeitest mit deiner inneren Uhr statt gegen sie.
Biohacking bedeutet in diesem Kontext nicht Selbstoptimierungsstress, sondern ein System, mit dem du Produktivität, Energie und Arbeitszeit besser aufeinander abstimmst.
Der erste Schritt ist herauszufinden:
- Wann kannst du dich am besten konzentrieren?
- Wann bist du kreativ?
- Wann solltest du lieber keine wichtigen Entscheidungen treffen?
Genau dafür habe ich ein Biorhythmus-Quiz entwickelt.
Hier findest du heraus, welcher Biorhythmus-Typ du bist:
- arbeitest du morgens am fokussiertesten?
- erreichst du dein Konzentrationshoch erst am Nachmittag?
- oder bist du eher ein Abend-Typ?
Wenn du deinen Rhythmus kennst, kannst du anfangen, deinen Tag danach auszurichten.
Der Produktivitäts-Hebel: Biorhythmus + Aufgabenstrategie
Richtig spannend wird es, wenn drei Dinge zusammenkommen.
1. Deinen Biorhythmus kennen
Du weißt genau, wann dein Gehirn Höchstleistung bringt.
2. Deinen Rhythmus aktiv unterstützen
Durch Biohacking kannst du deine Konzentrationsphasen sogar noch verstärken – zum Beispiel über:
- Licht
- Bewegung
- Ernährung
- Tagesstruktur
3. Eine clevere Aufgabenorganisation
Du sorgst dafür, dass du zu jeder Tageszeit die richtigen Aufgaben griffbereit hast.
Das bedeutet zum Beispiel:
- Fokusarbeit in deiner Hochleistungsphase
- Kreativarbeit in deiner Ideenphase
- leichte Aufgaben in deinen Energietiefs
Wenn diese drei Dinge zusammenspielen, passiert etwas Spannendes:
Du schaffst in vier Stunden, wofür andere Menschen zwei Tage brauchen.
Und ja – das ist irgendwie auch Teilzeit arbeiten.
Willkommen in der Lifestyle-Teilzeit
Wenn du dann deine Arbeit in deutlich weniger Zeit erledigst, passiert etwas Wundervolles:
Du hast plötzlich Zeit für dein Leben.
Zeit für Dinge wie:
- wandern
- schwimmen
- Sport
- kochen
- lange Spaziergänge
- einfach mal nichts tun
Und gleichzeitig baust du ein Business auf, das profitabel und leicht ist.
Herr Merz nennt das:
Lifestyle-Teilzeit.
Ich nenne es Leben.
Häufige Fragen zum Thema weniger arbeiten und mehr verdienen
Kann man wirklich weniger arbeiten und mehr verdienen?
Ja – besonders in wissensbasierten Berufen hängt Einkommen häufig stärker vom Mehrwert und Output ab als von der reinen Arbeitszeit. Wer seine Produktivität steigert und seine Energie besser nutzt, kann in weniger Zeit mehr Ergebnisse erzielen.
Ich kann eigentlich „immer“ arbeiten – bin ich eine Ausnahme?
Nein bist du nicht. Sorry. Kein Mensch kann sich immer gleich gut konzentrieren, dein Hirn würde komplett von Cortisol überschüttet werden um das aufrecht erhalten zu können. wahrscheinlich weißt du einfach nicht wie geil es ist, wenn du im Flow bist.
Frei nach dem Motto ob du in 2 oder 3 Metern ertrinkst macht keinen Unterschied
Wie kann man die eigene Produktivität steigern?
Ein bewährter Ansatz ist, die eigene Arbeit an drei Faktoren auszurichten:
- den persönlichen Biorhythmus
- klare Aufgabenpriorisierung
- einen Tagesablauf mit Fokuszeiten und Erholungsphasen
Fazit: Weniger Stunden sind nicht das Ziel – mehr Leben schon
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Wie kann ich mehr arbeiten?“
Sondern:
„Wie kann ich meine Energie so einsetzen, dass meine Arbeit maximalen Output erzeugt?“
Wenn du verstehst:
- wie dein Biorhythmus funktioniert
- wie du deine Produktivität steigern kannst
- wie du deine Aufgaben strategisch organisierst
dann wird plötzlich möglich, was früher wie ein Widerspruch klang:
Ein Business, das zu deinem Leben passt – nicht andersherum.
Wenn du das auch für dein Business lernen möchtest
Genau darum geht es in meinem Mentoring-Programm Biohack Your Business.
Dort arbeiten wir gemeinsam daran:
- deinen persönlichen Biorhythmus zu analysieren
- deine Produktivität massiv zu steigern
- eine clevere Arbeitsstruktur aufzubauen
- und dein Business so zu gestalten, dass mehr Umsatz mit weniger Stress möglich wird
Hier findest du alle Infos zum Programm:
Und falls du deinen Biorhythmus noch nicht kennst, starte am besten hier:
👉🏻 Zum Quiz
Denn wer seine Energie versteht, kann plötzlich etwas erreichen, das früher wie ein Widerspruch klang:
Weniger arbeiten. Mehr verdienen. Mehr leben. ✨
